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Antonia Alessia Virginia Beeskow, geboren 1992 in Düsseldorf, studierte Archäologie an der Universität zu Köln und von 2013 bis 2022 Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie 2021 im Zweitstudium den Master Klang und Realität am Institut für Musik und Medien Düsseldorf. Sie ist Preisträgerin des Förderpreises 2023 des Landes Nordrhein-Westfalen  in der Sparte Musik.

Als Künstlerin, Sound Designerin und Performerin arbeitet Beeskow in der freien Szene, Hörspiel, Podcast, Installation, Experimental-Film und am Theater. 2021 gewann sie mit ihrem Hörspiel „Noise“ bei Hörspielfestivals in Berlin und Köln den dritten Platz. Sie gründete das pandemische Radio Wilsonstrasse.FM und initiierte 2022 das Kollektiv Sailor Tune, mit dem sie die Klangperformance „schrödingers cats“ beim west off Festival 2022 präsentierte. Zudem teilte die künstlerische Praxis „that there then, not now here past“ mit ihren Kolleg*innen Aran Kleebaur und Chiara Marcassa im Kontext der Festivals „Implantieren: Beziehungsweisen 2022/23“ und „Politik im Freien Theater". Ihr Hörstück „Ecce Sigh! Siren calls, still I feel the same“ wurde als Auftragsarbeit für das Radiophrenia Festival Glasgow 2023 in Kooperation mit dem Kunstradio des Österreichischen Rundfunk premiert. Außerdem schreibt sie als Autorin für u.a. das Fanzine grapefruits.online

Studium und Ausbildung 

2021 bis 2022 Master Klang und Realität. Transmediale Formen. Institut für Musik und Medien Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf

2017 bis 2022 Master Angewandte Theaterwissenschaft. Justus-Liebig-Universität Gießen.

2013 bis 2017 Bachelor Angewandten Theaterwissenschaft. Justus-Liebig-Universität Gießen.

2012 bis 2013 Studium der Archäologie (1-Fach BA) Universität zu Köln

2003 bis 2012 Städtisches Humboldt Gymnasium Düsseldorf Abschluss: Abitur

 

PREISE und FÖRDERUNGEN

2023 Auszeichnung Förderpreis Nordrhein-Westfalen 2023 in der Sparte Musik 

2022 Rechercheförderung Fonds Darstellende Künste zu
scratching artefacts: Beschwörung und Affirmation durch Klang 

Stipendium Fonds Darstellende Künste gemeinsam mit Sailor Tune zu Echosystem: Recherche zu Wiederholung und Endlosigkeit 

Absolvent*innenstipendium / Residenz Fonds Darstellende Künste zu Haunting Fields of Noise 

2021 3. Platz für "NOISE: Hörst du auch genau hin?
bei Berliner Hörspielfestival GKM und Kölner Hörspielwiese. 

 

artistic works (ausgewählt)

2024

FUNNY GAMES. Masters of the Universe. SKART. Meine Damen und Herren. Premiere: 01.05.2024. Kampnagel, Hamburg.

Erotics in Participation. Sounddesign with Lilli Lake. Regie: Dudu Quintanilha. Im Rahmen von Circulating Copies. Opening: 05.04.2024. Stiftung IMAI, Düsseldorf.

When the Birds pass. Memory is not Only Past. Contribution. Opening 04.04.2024. Akademie der Künste der Welt, Köln.

restraint relief. Audio-Design for Installation. Ausstellung restraint relief von Cristiana Cott-Negoescu. Opening 17.02.-17.03.2024. Weiden Space, Düsseldorf.

2023

weak women. Performance und Soundkomposition. Konzept und Choreographie: Zuzana Žabková und Eva Priečková. Brno, Tschechien. 

Bettina. Performance und musikalischer Score. Regie: Chiara Marcassa. Kleines Haus, Stadttheater Gießen. 

Hypernormal. Sounddesign und Komposition. Konzept, Regie und Choreographie: Hege Haagenrud. Theater der Jungen Welt Leipzig. 

Thirst: Introduction to Kinds of Water. Sounddesign. Konzept und Choreographie: Katja Cheraneva.Tor Art Space Frankfurt am Main. 

Ecce, sigh! Siren calls... still, I feel the same. An acousmatic cadavre. Radiophonisches Hörstück. Radiophrenia Glasgow 2023 / Kunstradio ÖR1.

 

to end utopia / schönes Leben. Performance und Sounddesign. Regie: calendal Klose. Theater der Künste ZHdK Zürich. 

(S)Caring. Sounddesign und Musik. KimchiBrot Connection. Physical Theatre. Premiere: Orangerie Theater Köln. 

5 figures on Schwermut. Field Recording, Noise Konzert. Rundgang Kultur Industrie Kultur. Frankfurter Hauptschule. Atelier Frankfurt. 

vierundzwanzigster stock. Film von Antonia Alessia Virginia Beeskow, Vika Grin, Hannah Held und Miriam von Kutzleben. Sounddesign. Premiere: fünfzehnminuten festival. studiobühne Köln. 

2022

Sailor Tune. schrödingers cats. Konzept, Regie, Performance, Klang. West Off Netzwerkfestival NRW. Premiere: tanzfaktur Köln. 

Tannhäuser Kreis. Stammtisch Papillon. ACID MINNE sowie La Deutsche Vita. Deutsche Essen. Kurzfilm. Transit Filmfest Regensburg 

Gruppenausstellung "Säulen Säumen". Audio-Installation spettra_fader. Herzogstraße 89. Düsseldorf. 

Beeskow, Kleebaur, Marcassa. that there then, not now here past. Künstlerische Praxis für Implantieren Festival 22/23: Beziehungsweisen sowie Klangperformance im Rahmen von Politik im Freien Theater. Frankfurt am Main.

 

re(en)acting staging Sounddesign und Performance. Regie: Katja Cheraneva. Mousonturm Frankfurt am Main. 

To See Climate (Change). Live Sound, Performance, Sound Engineering. Regie: Krezel & René Alejandro Huari Mateus and Romuald Krężel.

Mousonturm Frankfurt am Main. Hellerau Dresden. 

grapefruits Podcast. Host. Punk / Rhythm & Beats. dublab Köln. 

Rache: Geschichte und Fantasie. Podcast-Produktion und Sound. Kuration: Max Czollek, Mirjam Wenzel. Jüdisches Museum Frankfurt am Main. 

Tannhäuser Kreis. Schuldiger Realismus. Gruppenausstellung. Audio-Video-Installation "Dämonen". Galerie Anton Janizewski, Berlin. 

2021

Robert Ashley: Perfect Lives Festival. Kompositionen von Studierenden: Modern Life and Ancient Catastrophes. Stimme & Text: Antonia Beeskow. Hochschule Düsseldorf Tonstudio. 

NOISE: Hörst du auch genau hin? Hörspiel. Regie / Umsetzung: Antonia Beeskow. 

Seufzer aus der Tonkabine. Wunderkammer aus Sound, Sound-Performance. Sound, Performance, Regie: Antonia Beeskow. Alte Kupferschmiede Gießen. 

Premiere: Dating a Forest. Site-Specific Hörspiel, Performance. Sounddesign und Mastering. Regie: Pinsker + Bernhardt. G7 Mannheim. 

Kulinarische Intervention von Paula Erstmann & Akustische Kunst. Zone (Atmosphären) Komposition: Antonia Beeskow. Simultanhalle Köln 

Body Boom Boom Brain – no one escapes p*b*rt*y (Vol. II). Mastering und Sounddesign Kurzfilm. Regie: Pinsker + Bernhardt. Digitaler Mousonturm Frankfurt am Main. 

2020

MOTOR: Video Lehrstück. Sound-Komposition. Regie: Frankfurter Hauptschule. nGbK Berlin. Premiere: 30.12.2020. 

Gehörlosen-Hörspiel. Sound, Performance und technische Einrichtung sowie Live-Mixing. Regie: Noam Brusilovsky. Münchner Volkstheater. 

2019

Der Tod des Iwan Iljitsch. Sterben in Bern, Ein Hörspiel nach Leo Tolstoi. Tondesign und Musik. Regie: Noam Brusilovsky, Deutschlandfunk. 

Die Fünf Sinne. Sound Design und Soundoperator. Regie: Patrick Schimanski, Stadttheater Gießen. 

2018

Down where the trees grow together. Performance. Regie: Kristin Gerwien, Frankfurt LAB, Gastspiel im Rahmen des Körber Studio für Junge Regie 2019. Thalia Theater in der Gaußstraße, 15.06.2019. 

Der Tod des Iwan Iljitsch, nach Leo Tolstoi. Tondesign und Musik. Regie: Noam Brusilovsky, Konzerttheater Bern, Vidmar 2. 

Sommergäste. Masterabschlussinszenierung des Studiengangs Regie. Regie: Timon Jansen. Musik und Live- Mixing. Zürcher Hochschule der Künste, Theater der Künste Gessnerallee. Gastspiel im Rahmen des Körber Studio für Junge Regie 2018. Thalia Theater in der Gaußstraße, 10.06.2018. 

 

2017

Orchiektomie Rechts.
Diplominszenierung von Noam Brusilovsky. Sound Design und technische Einrichtung sowie technische Betreuung bzw. Live-Mixing der Aufführung, bat-Studiobühne Berlin. Weitere Gastspiele beim Radikal Jung Festival im Volkstheater München 19.04.2018; Fast Forward Festival 2018 im Theater Hellerau 15/16.11.2018. 

Wal. Hörspiel im Rahmen des Hörspielmanuskriptwettbewerbs des Leipziger Hörspielsommer, 14.07.2017, 2. Platz der Kategorie Umsetzung. Ausstrahlung im Programm Kurzstrecke 88 / Freispiel des Deutschlandfunk Kultur, 25.07.2019. 

Irgendwas für Irgendwen an irgendeinem Tag im Juni. Performance. Regie: Arthur Romanowski, Theatermaschine, Probebühne 1 der Angewandten Theaterwissenschaft, Premiere: 01.06.2018. Gastspiel im Rahmen des Körber Studio für Junge Regie 2018. Thalia Theater in der Gaußstraße, 06.06.2018.; Irgendwas für Irgendwen an irgendeinem Tag im April Gastspiel im Rahmen des Liminale Festival 2019, Nürnberg, 05.04.2019. 

2016

Es gibt kein richtiges (THEATER) im falschen. Performance mit calendal Klose. Premiere 04.11.2016. im Rahmen des 13. Kongresses der Gesellschaft für Theaterwissenschaft „Theater als Kritik“. Gießen.

Es muss der Ort sein. Mixed Media Installation mit Max Brück. Festival der Jungen Talente 2016. Frankfurter Kunstverein, Frankfurt am Main.

Autorin + Dozierendentätigkeit 

24.02.2024 Workshop soundwalk(ing). Im Rahmen der Ausstellung "Klangquellen" des Weltkulturenmuseum Frankfurt am Main. 

20.01./ 21.02.2024 Workshop field recordings: sammeln, horchen, ordnen. jfc Medienzentrum Köln.

18.08.2023 Workshop After School. »sonic metamorphosis and listening as an archive«. On Cologne. 

seit Mai 2021 Autorin und Redaktionsmitglied des Fanzines grapefruits on female* composers and sound artists mit Beiträgen zu den Ausgabenschwerpunkten Punk, Rhythm, Public Spaces.

30.04.2021 „It’s not just CGI“: Affekte für das 21st century.
Vortrag auf Studierenden-Symposium Theôría Angewandte Theaterwissenschaft Gießen.

Wintersemester 2020/2021 Einführung ins Tonstudio mit Schwerpunkt Hörspiel. Hörspielsommer 2021 Praktischer Kurs. Lehre. Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus- Liebig-Universität Gießen.

Sommersemester 2020 Wilsonstrasse.FM. Praktischer Kurs. Lehre und Gründungsinitiative einer Radio- und Medienplattform des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen.

Wintersemester 2019/2020 Klanglabor: Raum Sound: Space is only noise. Praktischer Kurs. Lehre. Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen.

Februar 2018 bis März 2021 Tätigkeit als Wissenschaftliche Hilfskraft für Technik und Tonstudio-Betreuung sowie Lehraufträge im Bereich Ton und Hörspiel am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.

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